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| Kirche der Dreifaltigkeit (1865) | |
An der lebendigsten Autobahn Russlands, der Verbindung zwischen Sankt-Petersburg und Moskau, am Anfang des
Plateaus der Waldaihöhen,
liegt die kleine, aber durchaus sehr gemütliche Ortschaft Krestzi.
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Nicht von jedem Ort Russlands sind Name und Alter bekannt. Von Krestzi schon! Der Ort wurde 1393 zum ersten Mal in den Nowgoroder Chroniken
erwähnt. Zu dieser Zeit begann der Bau der Kirche "Heilige Mutter". Laut Wissenschaftler war die Gegend bereits im fünften Jahrhundert von den
Slaven besiedelt.
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| Fluß Holowa bei Krestzi | |
Auf Grund der günstigen Lage im Flußtal an einer damals wichtigen Straßenkreuzung (russ: "Крестцы", deutsch:"Кrеstzi" bedeutet "Kreuz"), entwickelte sich die
Siedlung sehr schnell. Im 15. Jahrhundert wurden auf dem Verkehrsweg zwischen Moskau und Welikij Nowgorod
auf Befehl Iwan des Dritten Erholungsstationen gegründet.
So entstand Jamskaja Sloboda, ein heutiger Ortsteil von Krestzi. Die beiden Orte sind durch die Jamskajastraße miteinander verbunden.
Sie ist mit einer Länge von 4km die längste Straße der Ortschaft.
Die Geschichte von Krestzi ist sehr lebendig. Im Laufe des 6. Jahrhunderts regierten verschiedene Herrscher über die Siedlung-
zunächst die Landwehr der Nowgoroder Republik, anschließend die Armee des Moskauer Großfürst Dmitrij Donskoj, danach die militärischen
Märsche Iwan des Drittens und schließlich sein Nachfolger Iwan der Vierte, auch Iwan der Schrecklichen genannt.
Krestzi begrüßte die berühmten Persönlichkeiten Peter den Ersten, Katharina die Große, Alexander Puschkin und Nikolai Miklucho-Maklai,
einen Forscher Neuguineas.
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| Denkmal an die russischen Soldaten | |
Krestzi wurde von den Schweden angegriffen. Außerdem wehrte die Ortschaft die feindlichen Invasionen der Mongolo-Tartaren (im 13. Jahrhundert),
die der Schweden (im 17. und 18. Jahrhundert) und die der Deutschen (1941-1945) ab. Die Recken von Krestzi kämpften gegen die Feinde
unter den Bannern von Alexander Newskij und Dmitrij Donskoj, Peter I. und Michail Kutuzov.
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